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Chlorophyll einfach erklärt: 7 Fakten zum grünen Farbstoff

Chlorophyll ist der grüne Farbstoff, der Pflanzen, Algen und manchen Bakterien ihre Farbe gibt. Er ist das Herzstück der Photosynthese – also jenes Prozesses, mit dem Pflanzen Licht in Energie umwandeln. In jedem Bissen Spinat, Grünkohl oder Petersilie nimmst du Chlorophyll auf. Und genau dieser Stoff ist es, der das Thema „grüne Ernährung” so spannend macht.

In diesem Beitrag erfährst du, was Chlorophyll genau ist, wo es natürlich vorkommt, worin sich Chlorophyll und das oft verkaufte „Chlorophyllin” unterscheiden und worauf du bei flüssigen Chlorophyll-Produkten achten kannst. Wir bleiben dabei bewusst sachlich und verzichten auf Heilversprechen – denn beim Thema Mikronährstoffe zählt für uns Transparenz mehr als große Worte.

Was ist Chlorophyll?

Chlorophyll ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff. Der Name stammt aus dem Griechischen: chloros bedeutet „grün” und phyllon „Blatt”. Isoliert und benannt wurde der Stoff bereits 1817 von den französischen Forschern Joseph Bienaimé Pelletier und Joseph Caventou.

Seine zentrale Aufgabe in der Natur ist die Photosynthese. Vereinfacht gesagt: Chlorophyll fängt Sonnenlicht ein und ermöglicht es der Pflanze, aus Wasser und Kohlendioxid energiereiche Verbindungen aufzubauen. Ohne diesen grünen Farbstoff gäbe es weder pflanzliches Wachstum in dieser Form noch den Sauerstoff, den wir atmen.

In Pflanzen kommen vor allem zwei Varianten vor: Chlorophyll a und Chlorophyll b. Sie unterscheiden sich leicht in ihrer Struktur und im Bereich des Lichts, den sie besonders gut aufnehmen. Für dich im Alltag heißt das vor allem eines: Je sattgrüner ein Lebensmittel ist, desto mehr Chlorophyll steckt in der Regel darin.


Der Aufbau: Warum Chlorophyll dem Blut ähnelt

Schaubild: Chlorophyll und Hämoglobin mit gleichem Porphyrin-Ring – Magnesium- bzw. Eisen-Zentrum
Chlorophyll und Hämoglobin teilen den Porphyrin-Ring – im Zentrum sitzt Magnesium bzw. Eisen.

Ein faszinierendes Detail: Das Chlorophyll-Molekül ist im Aufbau dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin verblüffend ähnlich. Beide besitzen einen ringförmigen Grundbau (einen sogenannten Porphyrin-Ring) mit einem Metall-Ion im Zentrum.

Der entscheidende Unterschied liegt genau in diesem Zentrum: Beim Chlorophyll sitzt dort ein Magnesium-Ion, beim menschlichen Hämoglobin ein Eisen-Ion. Diese strukturelle Verwandtschaft ist der Grund, warum Chlorophyll umgangssprachlich manchmal als „grünes Blut der Pflanzen” bezeichnet wird. Das ist ein anschauliches Bild – mehr aber auch nicht: Es bedeutet nicht, dass Chlorophyll im Körper die Aufgaben von Blut übernimmt. Merk dir das zentrale Magnesium aber – es spielt gleich noch eine wichtige Rolle.


Wo kommt Chlorophyll vor?

Chlorophyllreiche Lebensmittel: Spinat, Grünkohl, Petersilie, Brokkoli, Mikroalgen
Besonders viel Chlorophyll steckt in sattgrünem Gemüse, Kräutern und Mikroalgen.

Die gute Nachricht zuerst: Chlorophyll nimmst du bei einer pflanzenbetonten Ernährung ganz automatisch auf. Besonders reich an dem grünen Farbstoff sind:

  • Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl, Mangold, Feldsalat
  • Kräuter: Petersilie, Basilikum, Brennnessel
  • Grünes Gemüse: Brokkoli, grüne Bohnen, Erbsen
  • Mikroalgen: Chlorella und Spirulina, die zu den konzentriertesten natürlichen Quellen zählen

Eine einfache Faustregel: Je intensiver und dunkler das Grün, desto höher der Chlorophyll-Gehalt. Wer viel frisches Grün isst, deckt seinen Bedarf an diesem Pflanzenstoff in der Regel problemlos über die normale Ernährung.


Chlorophyll oder Chlorophyllin – was ist der Unterschied?

Vergleich von Magnesium-Chlorophyllin und Kupfer-Chlorophyllin
Magnesium-Chlorophyllin bleibt dem natürlichen Blattgrün am nächsten.

Das ist die wohl wichtigste Information für alle, die ein flüssiges Produkt in Betracht ziehen – und ein Punkt, den viele Anbieter unter den Tisch fallen lassen.

Natürliches Chlorophyll ist fettlöslich und chemisch eher empfindlich. Was in den meisten „flüssigen Chlorophyll”-Produkten steckt, ist deshalb genau genommen Chlorophyllin – eine wasserlösliche, stabilere Variante, die aus Chlorophyll gewonnen wird. Und genau hier lohnt sich der zweite Blick, denn Chlorophyllin ist nicht gleich Chlorophyllin.

Im Zentrum des Moleküls sitzt – wie oben beschrieben – ein Metall-Ion. Bei vielen, oft günstigeren Produkten wird dort Kupfer eingesetzt; man spricht dann von Kupfer-Chlorophyllin. Bei der hochwertigeren Variante bleibt stattdessen Magnesium im Zentrum – also genau jenes Element, das auch das natürliche Chlorophyll der Pflanze trägt. Man nennt sie Magnesium-Chlorophyllin.

Und genau hier setzen wir bei Valeo Vita bewusst an: Unsere Chlorophyll Tropfen enthalten Magnesium-Chlorophyllin, nicht die kupferhaltige Variante. Der Vorteil liegt auf der Hand – das Magnesium im Zentrum bleibt erhalten, so wie es die Natur im Blattgrün vorgesehen hat. Damit bleibt unser Produkt dem ursprünglichen Pflanzenfarbstoff so nah wie möglich, ganz ohne den Austausch gegen ein artfremdes Metall.

Als Lebensmittelfarbstoff sind Chlorophylle und Chlorophylline übrigens unter der Kennzeichnung E140 bekannt; die kupferhaltigen Komplexe laufen unter E141. Für dich heißt das vor allem: Ein seriöses Produkt benennt klar, welche Form enthalten ist – und ob Magnesium oder Kupfer im Zentrum sitzt.


Wie wird flüssiges Chlorophyll verwendet?

Flüssiges Chlorophyll bzw. Chlorophyllin wird typischerweise in Tropfenform angeboten. In der Praxis gibst du es meist einfach in ein Glas Wasser, das sich dadurch sattgrün färbt. Geschmacklich ist es mild bis leicht pflanzlich.

Wie viel und wie oft du es verwendest, richtet sich nach der Dosierungsempfehlung auf dem Etikett. Wenn du Medikamente einnimmst, schwanger bist oder stillst, halte vor der Einnahme am besten Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Bei Valeo Vita setzen wir auf unsere Chlorophyll Tropfen mit hochwertigem Magnesium-Chlorophyllin und transparenter Angabe von Form und Dosierung – damit du genau weißt, was du verwendest.


Worauf du bei der Qualität achten kannst

Nicht jedes grüne Fläschchen ist gleich. Diese Punkte helfen dir, ein hochwertiges Produkt zu erkennen:

  • Magnesium oder Kupfer? Steht in der Deklaration, ob das naturnähere Magnesium-Chlorophyllin oder die kupferhaltige Variante (Kupfer-Chlorophyllin) enthalten ist?
  • Nachvollziehbare Dosierung: Wird der Gehalt pro Portion klar ausgewiesen?
  • Kurze Zutatenliste: Möglichst ohne unnötige Zusätze, künstliche Aromen oder überflüssige Süßstoffe.
  • Herkunft und Prüfung: Produktion in geprüften Betrieben, idealerweise mit Qualitätskontrollen.
  • Verpackung: Lichtgeschützte Fläschchen, da der Farbstoff empfindlich auf Licht reagieren kann.

Als österreichisches Unternehmen lassen wir unsere Nahrungsergänzungsmittel nach hohen Qualitätsstandards produzieren und legen Wert auf nachvollziehbare Angaben. Dass wir auf Magnesium-Chlorophyllin setzen, ist für uns Teil dieses Anspruchs – Transparenz ist kein Marketing-Schlagwort, sondern Grundlage, gerade bei einem Thema, zu dem im Netz viele Versprechen kursieren.


Häufige Fragen zu Chlorophyll (FAQ)

Was ist Chlorophyll einfach erklärt?

Chlorophyll ist der grüne Farbstoff in Pflanzen und Algen. Er ermöglicht die Photosynthese, bei der aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Energie und Sauerstoff entstehen.

Ist „flüssiges Chlorophyll” dasselbe wie Chlorophyll?

Meist nicht ganz. In flüssigen Produkten steckt in der Regel Chlorophyllin – eine wasserlösliche, stabilere Variante, die aus Chlorophyll hergestellt wird. Funktional wird der Begriff im Handel aber synonym verwendet.

Magnesium- oder Kupfer-Chlorophyllin – wo liegt der Unterschied?

Beide sind stabile, wasserlösliche Formen. Beim Magnesium-Chlorophyllin bleibt – wie im natürlichen Blattgrün – Magnesium im Zentrum des Moleküls. Beim Kupfer-Chlorophyllin ist dieses gegen Kupfer getauscht. Wir verwenden bewusst Magnesium-Chlorophyllin, weil es dem natürlichen Pflanzenfarbstoff am nächsten bleibt.

In welchen Lebensmitteln steckt am meisten Chlorophyll?

In sattgrünem Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, in Kräutern wie Petersilie sowie in Mikroalgen wie Chlorella und Spirulina. Grundsätzlich gilt: je dunkler das Grün, desto mehr Chlorophyll.

Warum wird Chlorophyll mit Blut verglichen?

Weil das Molekül dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin im Aufbau ähnelt. Im Zentrum sitzt beim Chlorophyll jedoch Magnesium, beim Hämoglobin Eisen. Der Vergleich ist also ein anschauliches Bild, keine funktionale Gleichsetzung.


Stand: Juni 2026. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information rund um den Pflanzenstoff Chlorophyll und stellt keine medizinische Beratung dar. Für Chlorophyll bzw. Chlorophyllin sind in der EU keine gesundheitsbezogenen Angaben (Health Claims) zugelassen; entsprechend treffen wir hier bewusst keine Wirkaussagen.

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